samedi 7 octobre 2017

"Göttingen" (ein deutsches Lied), Barbara, 1967

 

 

Gewiß, dort gibt es keine Seine
und auch den Wald nicht von Vincennes,
doch gäb's viel, was zu sagen bliebe
von Göttingen, von Göttingen

Paris besingt man immer wieder,
von Göttingen gibt's keine Lieder,
und dabei blüht auch dort die Liebe
in Göttingen, in Göttingen.

Mir scheint, wir sind weit schlecht're Kenner
in punkto "Frankreichs große Männer"
als Hermann, Helga, Fritz und Franz
in Göttingen.

Hier spielte auch ganz ohne Frage,
das Märchen uns'rer Kindertage:
"Es war einmal...", ja wo begann's?
in Göttingen.

Gewiß, dort gibt es keine Seine
und auch den Wald nicht von Vincennes,
doch sah ich nie so schöne Rosen
in Göttingen, in Göttingen

Das Morgengrau ist nicht das gleiche
wie bei Verlaine, das silbern-bleiche,
doch traurig stimmt es auch Franzosen
in Göttingen, in Göttingen

Kommt es mit Worten nicht mehr weiter,
dann weiß es, Lächeln ist gescheiter:
Es kann bei uns noch mehr erreichen,
das blonde Kind in Göttingen...

Was ich nun sage, das klingt freilich
für manche Leute unverzeihlich:
Die Kinder sind genau die gleichen
in Paris, wie in Göttingen.

Laßt diese Zeit nie wiederkehren
und nie mehr Haß die Welt zerstören:
Es wohnen Menschen, die ich liebe,
in Göttingen, in Göttingen

Doch sollten wieder Waffen sprechen,
es würde mir das Herz zerbrechen!
Wer weiß, was dann noch übrig bliebe
von Göttingen, von Göttingen.

Es blühen wunderschöne Rosen
in Göttingen, in Göttingen.
Doch sollten wieder Waffen sprechen,
es würde mir das Herz zerbrechen!
Wer weiß, was dann noch übrig bliebe
von Göttingen, von Göttingen.

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1964 musste Barbara in Göttingen auftreten.

Die Erinnerungen an den Krieg sind immer noch schmerzhaft und der Sänger geht rückwärts auf die Bühne.

Nach ihrer Vorstellung ist Barbara so verärgert, dass der Empfang der Öffentlichkeit warm ist.

Sie beschließt, Göttingen zu schreiben.

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"Göttingen", Barbara, 1964

 


 

Bien sûr, ce n'est pas la Seine,

Ce n'est pas le bois de Vincennes,

Mais c'est bien joli tout de même,

A Göttingen, à Göttingen,

 

Pas de quai et pas de rengaines,

Qui se lamentent et qui se trainent,

Mais l'amour y fleurit quand même,

A Göttingen, à Göttingen,

 

Ils savent mieux que nous, je pense,

L'histoire de nos rois de France,

Hermann, Peter, Helga et Hans,

A Göttingen,

 

Et que personne ne s'offense,

Mais les contes de notre enfance,

"Il était une fois" commencent,

A Göttingen,

 

Bien sûr nous, nous avons la Seine,

Et puis notre bois de Vincennes,

Mais, Dieu, que les roses sont belles,

A Göttingen, à Göttingen,

 

Nous, nous avons nos matins blêmes,

Et l'âme grise de Verlaine,

Eux, c'est la mélancolie même,

A Göttingen, à Göttingen,

 

Quand ils ne savent rien nous dire,

Ils restent là à, nous sourire,

Mais nous les comprenons quand même,

Les enfants blonds de Göttingen,

 

Et tant pis pour ceux qui s'étonnent,

Et que les autres me pardonnent,

Mais les enfants ce sont les mêmes,

A Paris ou à Göttingen,

 

Ô faites que jamais ne revienne,

Le temps du sang et de la haine,

Car il y a des gens que j'aime,

A Göttingen, à Göttingen,

 

Et lorsque sonnerait l'alarme,

S'il fallait reprendre les armes,

Mon coeur verserait une larme,

Pour Göttingen, pour Göttingen ...

 

(paroles et musique : Barbara, 1964) 

 

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En 1964, Barbara doit se produire à Göttingen, en Allemagne.

Les souvenirs de la guerre sont encore douloureux et la chanteuse monte sur scène à reculons.

Après sa prestation, Barbara est bouleversée tant l'accueil du public est chaleureux.

Elle décide donc d'écrire Göttingen.

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